Oberglatter Störche, Teil 4

Rückblick Juni:

Wie schön, endlich zu Wissen, dass das garstige Wetter „unseren Oberglatt-Störchen“ nichts anhaben konnte. Manchmal hatten wir ein mulmiges Gefühl, vor allem wenn es nochmals richtig kalt wurde über Nacht, es sogar schneite(!) oder einfach stark regnete.

Dies bedeutet für die Storchen-Eltern Stress. Ihr oberstes Wohl ist es ihren gesammten Nachwuchs  gross zu kriegen. Dies scheint manchmal gar nicht so einfach zu sein. Wenn es eisig kalt wurde, drängten sich die Kleinen wohl eng zusammen und sie wurden sicher durch einen Eltern-Teil gewärmt. Das gut verstärkte und verbesserte Nest, darf nicht zu dicht gemacht werden. Denn sonst bleibt der Schnee oder Regen im Nest und die Jungen sehen einem elenden Tod durch erfrieren entgegen.

Foto von G.Santa Rosa 06.2017
Foto von G.Santa Rosa Juni 2017

Die Natur ist wunderbar in ihrer Art. Sie gibt und nimmt gleicher Massen. Die Jungen zeigen sich immer wieder im Nest in dem sie aufstehen und langsam die ersten „Vor-Flug-Übungen“ machen. Sie sind deutlich zu unterscheiden von den Eltern. Die Jungvögel haben einen grauen Schnabel und gräuliche Beine J und sind (noch) deutlich kleiner.

Geniesst den Anblick, denn bald werden sie flügge und dann wird’s wohl still werden im „Storchen-Quartier“.

Leider hat die Zeit für ein Interview mit den Storcheneltern nicht mehr gereicht. Gerne holen wir dies im nächsten Mitteilungsblatt nach…

 Evi Gwerder, Naturschutzverein Oberglatt

Hier geht es zum Teil 5